Texte für die Hochzeitszeitung

 

 

 


Festordnung

 

 

  1. Das Herumschnüffeln in der Festzeitung nach der Verteilung ist strengstens untersagt.

     Zuwiderhandlungen werden gemäß Punkt 13 bestraft.

 

  1. Die Hochzeitsfeier beginnt, wenn sie anfängt.

Selbst bei allergrößtem Gedränge hat der Eingang durch die Tür zu erfolgen.

Die Hochzeitsfeier hört auf, wenn sie vorbei ist.

Falls es regnen sollte, findet das Fest bei schlechtem Wetter statt.

 

  1. Jeder Teilnehmer hat gewaschen und gekämmt zu erscheinen.

 

  1. Die Damen haben unbedingt in langen Kleidern zu erscheinen, damit nicht über die Beine kritisiert werden kann und „Mann“ die Maschen nicht laufen sieht.

 

  1. Das Festessen ist in erster Linie für die Gäste-

Das Brautpaar  isst die Reste.

 

  1. Es ist streng darauf zu achten, dass die Dicken nicht mehr essen als die Dünnen.

Nebengeräusche beim Essen sind zu unterlassen und für zu Hause aufzuspeichern.

 

  1. Rauchen bei Tisch ist nur den warmen Speisen gestattet.

 

  1. Es dürfen nicht mehr, als da sind, wenigstens nicht mehr als alle auf einmal reden.

  

  1. Das Aufrollen vom Vorleben des Brautpaares ist die Pflicht eines Jeden. Um rege Mitarbeit wird gebeten.

 

  1. Die Anwesenden haben darauf zu achten, dass das Brautpaar bei der Schmuserei die Gäste und das Essen nicht vergisst.

 

  1. Übelwerden ist nur in den dringendsten Fällen gestattet

 

  1. Verboten ist alles was nicht erlaubt ist

 

  1. Fällt aus, da die Redaktion abergläubisch ist!

Die 10 goldenen Regeln der ewigen Liebe

Ihr sollt stets 1 sein!
Ihr sollt Euch nie ent-2-en!
Ihr sollt später mal mindestens 3 sein!
Ihr sollt Euch in Euren 4 Wänden wohl fühlen!
Ihr sollt auch mal 5 gerade sein lassen!
Ihr sollt einen 6ten Sinn für die Wünsche Eures Partners entwickeln!
Ihr sollt Eure 7 Sachen in Ordnung halten!
Ihr sollt Euch stets 8ten!
Ihr sollt Eure Liebe jeden Tag er-9-ern!
Ihr sollt Euch nie die 10-e zeigen!

 

Das Meisterstück

Gott schuf vor alters Zeiten,
zuerst den Mann, ein Exemplar.
Doch langsam schien der anzudeuten,
dass er schon etwas müde war.

Als Gott nun sein Geschöpf beäugte,
da fehlte dies, da fehlte das.
Und an dem ganzen Manne taugte,
nur eine einzige Rippe was.

Auch diese ward ihm weggenommen,
und eine Frau daraus gemacht.
Zwar sind wir später erst gekommen,
jedoch erschaffen mit Bedacht.

Und zu der Frau gerechtem Lobe,
erkennt man auf den ersten Blick:
der Mann war nur ein Stück zu Probe,
wir Frauen sind das MEISTERSTÜCK!

 

 

Die Sprache der Männer

Ich habe Hunger = Ich habe Hunger 
Ich bin Müde
= Ich bin Müde 
Schönes Kleid = Geile Titten!!! 
Was ist los
? = Ich kann nicht glauben das du so eine Tragödie daraus machst 
Was ist los? = Durch welches undefinierbares, selbsterfundenes Drama schlägst du dich jetzt durch? 
Ja, dein Haarschnitt gefällt mir = Vorher fand ich sie besser 
Ja, dein Haarschnitt gefällt mir
= 50 € und kein bisschen anders 
Gehen wir ins Kino?
= Ich will Sex 
Kann ich dich zum Essen einladen?
= Ich will Sex 
Kann ich dich mal anrufen?
= Ich will Sex 
Wollen wir miteinander tanzen
= Ich will Sex 
Du siehst so angespannt aus, soll ich dich massieren?
= Ich will dich liebkosen (Ich möchte Sex mit dir!) 
Was ist los mit dir? = Ich schätze mal, dass es mit dem Sex heute Nacht nix wird... 
Ich langweile mich... = Willst du mit mir schlafen? 
Ich liebe dich
= Lass uns ficken, jetzt! 
Ich liebe dich auch = Ok, ich habe es gesagt und jetzt können wir miteinander schlafen 
Reden wir = Ich möchte gut auf dich wirken, damit du denkst, ich wäre eine tiefgehende Person und dann willst du vielleicht mit mir schlafen 
Willst du mich heiraten?
= Ich will, dass es illegal wird, wenn du mit anderen Männern ins Bett gehst

 

 

Die Sprache der Frauen

Ja = Nein
Nein = Ja
Vielleicht =
Nein
Es tut mir leid =
Das wird Dir leid tun
Wir brauchen =
Ich will
Entscheide Du =
Die richtige Entscheidung müsste offensichtlich sein
Mach wie Du willst =
Dafür wirst Du noch zahlen
Wir müssen reden = Ich muss mich über etwas beschweren
Natürlich, mach es wenn Du willst = Ich möchte nicht, dass Du es machst
Ich bin nicht sauer = Natürlich bin ich sauer, Du Arschloch!
Du bist so männlich = Du solltest Dich mal wieder rasieren
Du bist heute wirklich nett zu mir =
Kann es sein, dass Du immer an Sex denkst?
Mach das Licht aus = Ich habe Zellulitis
Die Küche ist so unpraktisch = Ich möchte ein neues Haus / eine neue Wohnung
Ich möchte neue Vorhänge = und Teppiche, und Möbel, und Tapeten
Ich habe ein Geräusch gehört = Ich habe gemerkt, dass DU eingeschlafen bist
Liebst Du mich? = Ich möchte Dich nach etwas Teuerem fragen
Wie doll liebst Du mich? = Ich habe etwas gemacht, was Dir nicht gefallen wird zu hören
Du musst lernen zu kommunizieren = Du musst einfach nur meiner Meinung sein
Nichts, wirklich = Es ist nur, dass Du ein riesengroßes Arschloch bist!!

 

 

Die Pfütze

als frisch Verliebte:

Prinzessin, sieh Dich vor, da ist einen Pfütze!

als Verlobte:

Liebling mach Dir nicht die Füße nass!

als junges Ehepaar:

Schatz pass auf da kommt eine Pfütze!

nach 5 Ehejahren:

Achtung, Frauchen, nicht in die Pfütze treten!

nach 15 Ehejahren:

Meine Güte, bist Du blind oder was? Hast Du nicht die Pfütze gesehen!

zur Silberhochzeit:

Das musste ja so kommen, eine Pfütze weit und breit, und mein Weib muss da rein latschen!

Und danach:

Typisch meine Alte!

 

Gebote für Sie und Ihn

SIE hat dafür zu sorgen, dass beide pünktlich aufwachen!

ER hat den mehrmaligen Aufforderungen, das Bett zu verlassen, strahlend Folge zu leisten!

SIE hat den Gatten durch heitere Zurufe zum Bereiten des Frühstücks zu ermuntern!

ER hat die Pflicht, den Tee so zu temperieren, dass das Kipferl nicht zerfällt beim Eintauchen!

BEIDE haben die Pflicht, das Bad redlich zu teilen!
Die Toilette wird in alphabetischer Reihenfolge benutzt!

Die Überbleibsel des Frühstücks werden von IHR schnell, geräusch- und spurlos beseitigt. Essensreste sind für Notzeiten zu konservieren!

ER hat beim Verlassen der Wohnung durch die Ehegattin seinen Abschiedsschmerz durch Herzen und Wangenreiben zu manifestieren. Ferner obliegt IHM die Pflicht, solange der Angebeteten nachzuwinken, wie ER sie sieht!

SIE hat seine Zuwendungen dankend anzunehmen und zu erwidern!

ER hat das zufällige oder wissentliche Nachlaufen hinter weiblichen Personen ab sofort zu unterlassen!

SIE hat ab sofort unfreundlichen Schalterdienst zu versehen, um dadurch ihre glückliche Ehe zum Ausdruck zu bringen!

Die Mittagspause ist in der Vorfreude auf den GEMEINSAMEN Feierabend zu verbringen!

Die Hausfrau hat die vorgewärmten Pantoffel, das gekühlte Bier und den laufenden Fernseher bereitzuhalten!

ER bedankt sich dafür durch einen liebevoll überbrachten Blumenstrauß!

Das von IHR in wenigen Sekunden und lautlos bereitete Leibgericht des Gatten wird von BEIDEN bei Kerzenschein und unter fortwährend innigem Anlächeln eingenommen!

Der Gatte hat das Videoprogramm auf den hervorragenden
Geschmack seiner Angetrauten abzustimmen und kurzfristigen
Programmänderungen unverzüglich und höflich nachzukommen!

SIE hat seine Bemühungen um die Gestaltung des Abendprogramms zu würdigen!

Während die Gattin das Programm verfolgt, hat ER die Spuren des Abendessens zu beseitigen und die Ordnung im Haushalt wieder herzustellen!

Anschließend hat das EHEPAAR auf der Couch gemeinsam und innigst Händchen zu halten!

 

 

Gebrauchsfaden für diese Zeitung
Wer also jetzt in den Besitz dieser Zeitung gelangt ist, ist möglicherweise zunächst unschlüssig, was er damit anfangen soll. Deshalb haben wir einige Richtlinien zur Kenntnis.
O Wer Kinder hat, der überlasse ihnen dieses Heft! Sie können die weißen Stellen, soweit noch vorhanden, mit Männchen bemalen oder die abgebildeten Personen ausschneiden und ihnen lustige Bärte ankleben ...
O Ganz kleinen Kindern mag dieses Heft als Unterlage dienen, falls en paar Millimeter bis zu Suppe fehlen ...
O Sollte der Tisch ein zu kurzes Bein haben: selbst zur Behebung dieses Notstandes ist dies Heft geeignet - ebenfalls zur Zermalmung lästiger Kerbtiere ...
O Für ältere Ehepaare jedoch ist es schier unentbehrlich; denn gibt es ein besseres Wurfgeschoss? Allerdings muss der Werfer streng darauf achten, dass sich der Gegenwind während des Fluges nicht in den Seiten verfängt und dadurch die Flugbahn des Geschosses verändert oder gar bremst!

Aus diesen kurzen Beispielen ist ersichtlich, wie nutzbringend die Druckerzeugnis zu verwenden ist ...
Und nun kommt die große Überraschung: man kann in diesem Heft auch lesen!
Das schwarze sind die Buchstaben!
Man lese sie am zweckmäßigsten reihenweise von links nach rechts; denn wollte man es von rechts nach links tun,
.. nies tkcurdeg murehsredna eis netssüm nnad
Da sich aber in Europa das Von-links-nach-rechts-Lesen immer mehr einbürgert haben wir es bei dieser Leseart belassen.
Um einen möglichst großen Leserkreis zu erfassen, haben wir Autoren besondere Rücksicht auf die Diabetiker genommen: man wird das Wort Zucker vergeblich suchen! Leider konnten wir auf diejenigen, die an Übergewicht leiden oder diät leben müssen, keine Rücksicht nehmen, FETT gedrucktes ließ sich leider nicht vermeiden!
Wir hoffen, liebe Leser, liebe Gäste, dass dieses Heft mit seinen vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten über Jahre hinaus anregend bleibt und Euch heute viel Spaß bereitet!
 
 
Gedicht
 
 
 
Heut ist ein Tag, so wunderschön,
da wir ein Hochzeitspaar sehen.
 
Man bracht euch unter einen Hut:
Nun seid recht lieb, und vertragt euch gut!
 
Seid immer glücklich so wie heut,
damit die Ehe euch erfreut.
 
Jedermann wünscht euch Gutes zum heutigen Ehrentag,
und dass es noch lange so bleiben mag.
Garderobe
Sie: Wie findest Du mein Kleid?
Er: Welches?
Sie: ... das ich anhabe...
Er: Besonders hübsch...
Sie: ...oder findest Du das Grüne schöner?
ER: Das Grüne ?
Sie: Das Halblange mit dem spitzen Ausschnitt...
Er: Nein...
Sie: Was... nein?
Er: Ich finde se nicht schöner, als das, was du anhast...
Sie: Du hast gesagt, es stünde mir gut...
Er: Ja, das steht Dir gut...
Sie: Warum findest Du es dann nicht schöner?
Er: Ich finde, was Du anhast sehr schön, und das andere
steht Dir auch gut...
Sie: Ach! Dies steht mir also nicht so gut?
Er: Doch... auch...
Sie: Dann ziehe ich das lange Blaue mit dem Schößchen noch mal über...
Er: Ah-ja...
Sie: ...oder gefällt Dir das nicht?
Er: Doch...
Sie: Ich denke, es ist Dein Lieblingskleid...
Er: Jaja!
Sie: Dann gefällt es Dir doch besser als das, was ich anhabe
und das halblange Grüne mit dem Ausschnitt...
Er: Ich finde, Du siehst toll aus in dem, was Du anhast...
Sie: Komplimente helfen mir im Moment überhaupt nicht!
Er: Gut... dann ziehe das lange Blaue mit dem Schößchen an...
Sie: Du findest also gar nicht toll, was ich anhabe...
Er: Doch, aber es gefällt Dir ja scheinbar nicht...
Sie: Es gefällt mir nicht? Es ist das Schönste, was ich habe!!!
Er: Dann behalte es doch an!
Sie: Eben hast Du, ich soll das lange Blaue mit dem Schößchen anziehen...
Er: Du kannst das lange Blaue mit dem Schößchen anziehen
oder das Grüne mit dem spitzen Ausschnitt oder das, was Du anhast...
Sie: Aha! Es ist Dir also völlig Wurst, was ich anhabe!
Er: Dann nimm das Grüne, das wunderschöne Grüne mit dem spitzen Ausschnitt...
Sie: Erst soll ich das hier anbehalten...
dann soll ich das Blaue anziehen...
und jetzt auf einmal das Grüne?!?
Er: Liebling, Du kannst doch...
Sie: (unterbricht)
... Ich kann mit Dir über Atommüll reden, über Ölkrisen,
über Wahlkampf und Umweltverschmutzung, aber über...
... nichts...

Wichtiges!
 
Wir beobachten sie schon eine ganze Weile, wie sie missmutig unsere
Hochzeitszeitung durchblättern.
Was verlangen sie eigentlich?
Der, dem sie nicht gefällt, macht sie beim nächsten Mal...............

Trauung - grüne Hochzeit

nach 1 Jahr - Papierhochzeit

nach 2 Jahren - baumwollene Hochzeit

nach 4 Jahren - lederne Hochzeit

nach 5 Jahren - hölzerne Hochzeit

nach 6 1/4 Jahren - zinnerne Hochzeit

nach 7 Jahren - kupferne Hochzeit

nach 8 Jahren - blecherne Hochzeit

nach 9 Jahren - Keramikhochzeit

nach 10 Jahren - Rosenhochzeit

nach 11 Jahren - Stahlhochzeit

nach 12 1/2 Jahren - Nickelhochzeit

nach 13 Jahren - Kristallhochzeit

nach 14 Jahren - Elfenbein Hochzeit

nach 15 Jahren - gläserne Hochzeit

nach 20 Jahren - Porzelanhochzeit

nach 25 Jahren - silberne Hochzeit

nach 30 Jahren - Perlenhochzeit

nach 35 Jahren - Leinwandhochzeit

nach 37 1/2 Jahren - Aluminiumhochzeit

nach 40 Jahren - Rubinhochzeit

nach 45 Jahren - Messing Hochzeit

nach 50 Jahren - goldene Hochzeit

nach 60 Jahren - diamantene Hochzeit

nach 65 Jahren - eiserne Hochzeit

nach 67 1/2 Jahren - steinerne Hochzeit

nach 70 Jahren - Gnadenhochzeit

nach 75 Jahren - Kronjuwelenhochzeit

 


Hier noch ein paar wichtige
Definitionen
 
 
Altersunterschied
Der A. zwischen Ehepartnern wird stets nur dann als bemerkenswert empfunden, sobald er 15 – 20 oder mehrere Jahre beträgt. Das Privileg der Männer, um so viele Jahre jüngere Frauen zu erwählen, ist erst in jüngster Zeit entgültig gebrochen. Der seit altersher bewährten Tendenz zur jüngeren Zweitfrau haben fortschrittliche Damen reiferen Alters den Trend zum jüngeren Zweit-, oft auch Drittmann entgegengesetzt. Vom Scheidungsrecht begünstigt, das der Schuldfrage keine Bedeutung mehr beimisst und auch der Frau das Recht zur Selbstverwirklichung einräumt, gehen immer mehr Frauen dazu über, das Geld ihres besser verdienenden Ehemannes mit jugendlichen Helden durchzubringen, die noch nicht durch Arbeit irgendwelcher Art verdorben sind, deshalb auch nicht so schnell erschlaffen.
 
 
Einehe
Bezeichnung für den Umstand, dass sich ein männliches und ein weibliches Wesen für ihr ganzes Leben zusammentun. Kommt in der freien Natur fast nicht vor. Nur Graugänse und einige wenige Menschen halten diesen Zustand geistig unbeschädigt über einen längeren Zeitraum aus. Da Prof. Lorenz es ablehnte, sich mit der Einehe der Menschen zu befassen, wissen wir noch recht wenig über deren positive oder negative Nebenwirkungen.
 
 
Gleichberechtigung
Grundsätzlich garantierte Gleichbehandlung von Mann und Frau. Ehefrauen leiten daraus das Recht ab, grundsätzlich alles besser zu wissen, ein eigenes Auto zu fahren und den Mann die Kinder kriegen zu lassen, wenn er unbedingt welche will.
 
 
Hausfreund
Von allen Familienangehörigen, besonders aber vom Ehemann geschätzter Vertrauter des Hauses, der immer dann einspringt, wenn „Not am Mann“ ist, bzw. bei einer Geschäftsreise des Ehemannes oder seiner – aus welchen Gründen auch immer erzwungenen – abendlichen oder nächtlichen Abwesenheit ( Betriebsausflug, Montage, Stammkneipe, Zweitfrau,..). Diese viel belächelte Figur spielt für das Bestehen einer Ehe eine viel größere Rolle, als sich die meisten Ehemänner vorstellen können. Eine Ehefrau mit einem liebenden Hausfreund wird immer viel ausgeglichener und friedfertiger sein als eine treue Ehefrau. Der Hausfreund entlastet den Ehemann, übernimmt freiwillig und ohne Bezahlung einen Teil der ehelichen Pflichten und verschafft so dem Ehemann Muße und viel Zeitraum für Stammtisch,.... Wenn er dann nach Hause kommt, wartet auf ihn einreichlich gedeckter Tisch, Blumen, Blumen die er nicht bezahlt hat, stehen in allen Ecken und die Behandlung durch die Ehefrau könnte nicht liebevoller sein, weil sie mal wieder ein schlechtes Gewissen hat. Jeder Ehemann der freiwillig oder gar mit Gewalt von einem Hausfreund trennt, schadet sich selbst. Er muss eisern darauf achten, dass er die Existenz dieses fleißigen Helfers niemals auch nur unabsichtlich registriert, sonst kommt in dieses ausgeklügelte und abgewogene System der Wurm. Der Gentleman genießt ( seine Freiheit ) und schweigt!
 
 
Lebenslänglich
Sonst nur bei Mord verhängte Strafe.
 
 
Liebling
Kosename, der Verwechslungen ausschließt.
 
 
Liebstöckl
Verniedlichende Bezeichnung für ein wesentliches Verbindungsglied zwischen Ehepartnern.
 
 
Mord
Allerletzter Ausweg.
 
 
 
 
Schwiegermutter
  1. Kleines, elastisches Gummiband, ausgestattet mit vier kleinen Haken, hält Wundverband zusammen.
  2. Große, weniger elastische Person mit zahlreichen größeren scharfen Haken, treibt den Fa-milienverband Ungünstigenfalls auseinander.
 
 
Seitensprung
Wer glaubt, Hochsprung, Weitsprung oder Dreisprung seien die Verbreitesten Sprungarten, irrt sich gründlich. Der Seitensprung hat als Breitensport in allen Bevölkerungsschichten weit größere Verbreitung gefunden und gehört nachgewiesener Maßen zu den ältesten Sportarten der Menschheit. Berühmte Seitenspringer der Geschichte waren Heinrich der Achte, Casanova und Profumo. Forscher behaupten, dass sich bezüglich der erreichten Weiten in Folge des Jet-Zeitalters zwar einiges, bezüglich der angewandten Technik aber nur wenig geändert habe, seitdem Lilith und Adam den Seitensprung erfanden.
 
 
Sex-Appeal
Abgeleitet vom lateinischen „Sexus“ (Geschlecht) und dem englischen „Appeal“ (Anziehungskraft). Veraltete Bezeichnung für den Reiz, den Frauen vor der Eheschließung und kurze Zeit danach auf den von ihnen ausgewählten Mann ausüben und der danach vor allem auf andere Männer wirkt, bzw. von anderen Frauen ausgeht.
 
 
Standesamt
Begegnungsstätte, in der die Verbindung zweier verschieden geschlechtlicher Erwachsener legalisiert und mit amtlichem Segen versehen wird. Obwohl zur Freude und zum Feiern eigentlich nicht der geringste Grund besteht, weil mit diesem Hoheitsakt die Probleme der Betroffenen erst richtig beginnen, wird das S. im allgemeinen vom Brautpaar, den Trauzeugen und einer vergnügten Hochzeitsgesellschaft in Richtung Festtafel verlassen. Die Verheirateten unter den Gästen feiern, weil sie sich darüber freuen, dass es wieder zwei erwischt hat, die Unverheirateten feiern, weil sie froh sind, noch immer davon gekommen zu sein. Und die Brautleute ? Feiern, weil sie halt noch nicht wissen was sie erwartet ( Mehrfachtäter sind sowieso nicht zu retten!!)
 
 
 
Trauen
  1. Sich trauen: Mut zu beweisen, keine Angst haben, ein aktiver Begriff.
  2. Sich trauen lassen: Mut beweisen, keine Angst haben, der Begriff verlangt in seiner 2. passiven Form noch mehr Tapferkeit als in seiner 1. Form. Abarten des Mutes wie Übermut, Unmut und Anmut helfen bei dem Sichtrauenlassen mit, den Entschluss nicht nur zu fassen, sondern ihn dann auch durchzufahren, auch ein wenig Wagemut gehört dazu. Böse Zungen behaupten zwar, zu viel Mut zu zeigen, sei ein Zeichen von Dummheit, aber böse Zungen gibt es eben überall, die sind nur neidisch auf unser Eheglück.
 
 
Trauring
Pardon, Druckfehler! Das „n“ bitte streichen!
 
 
Treue
Mangel an Gelegenheit.
 
 
Trottel
In Verbindung mit dem Begriff „Ehe“ Bezeichnung für einen Mann, der sich mit den Verhältnissen, wie sie nun einmal sind, abgefunden hat, was ganz im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur auf ein gerüttelt Maß an Klugheit hindeutet, sondern ihn darüber hinaus zum geradezu idealen Ehemann abstempelt. Denn ein Mann, der nicht mehr widerspricht, Befehle der Frau klaglos ausführt und keine irgendwie gearteten Ansprüche an sie stellt, rangiert in der Statistik der Eheanbahnungsinstitute auf den ersten Plätzen. Wenn er dann auch noch Geld hat, stellt er die „gute Partie“ schlechthin dar ( übrigens verdienen mehr Männer den Ehrentitel T. als allgemein angenommen wird. Die meisten Männer wissen nämlich gar nicht, dass sie richtige T. sind, weil ihre Frauen es ihnen klugerweise nicht verraten).
 
 
Vergangenheit
Zeitspanne, in der sich die Ehepartner noch nicht gekannt haben. Bleibt am Besten ruhen.

 

Die Odysee eines Päckchens
(Ein interessantes Geschenk interessant gemacht, am besten einen großen, schön verpackten, Karton verwenden, dieses Spiel kann bei Hochzeiten sowie bei Geburtstagen durchgeführt werden)
Lieber Didi bist Du im Leben auch oft sehr schlau,
gib das Päckchen zum Öffnen lieber der neben Dir sitzenden Frau.
Nun ist das Päckchen in Deinen Händen,
Du darfst es jedoch nicht drehen und auch nicht wenden,
denn dieses Päckchen gehört nicht Dir,
gib es dem Herrn, der am Weitesten sitzt von Dir.
Schau es mal an und zeig Schneid,
gib das Päckchen der Frau mit dem schönsten Kleid.
Dein Kleid ist sehr hübsch und auch sehr fein,
aber das Päckchen ist auch nicht Dein.
Gib es jedoch nicht Deiner Base,
sondern gib es dem Herrn mit der größten Nase.
Die größte Nase hast Du sicher nicht,
denn gemessen hat die Dame nicht.
Damit Du durch das Päckchen hast keinen Schaden,
gib es der Frau mit den schönsten Waden.
Du hast wirklich hübsche Waden und schöne Beine hast Du auch,
drum gib das Päckchen dem Mann mit dem größten Bauch.
Billig war Dein Bäuchlein sicherlich nicht,
darum stell Dich ruhig mal ins Licht,
und dann gib das Päckchen weiter auf Tour,
und bring es der Frau mit der schönsten Frisur.
Wenn Du auch von Natur aus bist sehr bescheiden,
um Deine Frisur kann man Dich wirklich beneiden.
Doch das Päckchen ist immer noch nicht am Platze,
bring es dem Herrn mit der größten Glatze.
Deine Glatze ist für Dich eine große Ehr,
sie kommt sicher vom vielen Denken her.
Aber heute lass das Denken mal sein
und bring das Päckchen dem Mägdelein,
mit den schönsten und feurigsten Äugelein.
Feurige und schöne Augen sind wirklich ein Genuss,
gib zum Dank dem Herrn mit der Glatze einen kräftigen Kuss.
Doch leider muss das Päckchen immer noch wandern,
gib es dem größten Herrn von allen andern.
Du bist der Größte oder auch der Längste,
wenn Du glaubst, das Päckchen wäre Dein, muss ich sagen denkste.
Gib es zurück an den Vater vom Bräutigam,
dass der es endlich aufmachen kann.
Drin ist ein Gutschein für einen Tanz mit der Mutter der Braut.
Die Musik spielt gleich auf ganz laut.
 


Die Erschaffung
 
Vier Knaben haben sich einst erzählt
Das Thema, das ewig gleiche,
wie sie gekommen dereinst zur Welt:
„Mich brachte der Storch aus dem Teiche.“
Sagte Paulchen, doch Maxe spricht:
„Mich holte man beim Konditor.“
Da meldet sich auch der Friederich
Und sprach gewaltig als Dritter:
„Mich holte mein Papa aus dem Warenhaus.“
Nur Schusters Karl schwieg beklommen,
drum fragten das blasse Kerlchen sie aus,
wo er denn sei hergekommen.
„Ach“, sagte er „lasst mich in Ruh“ und
wurde vor Zorn nur noch gelber.
„Wir sind arme Leute, bei uns langt` s nicht
zu, mein Papa macht alles selber!“
Wenn sie sagt - wenn er sagt
Wenn SIE sagt

Wenn sie sagt: "Mit Dir ist es nie langweilig."
heißt das: Gib doch endlich mal Ruhe

Wenn sie sagt: "Ich hab nichts anzuziehen." bedeutet das in der Regel nicht,
dass der Kleiderschrank leer ist, sondern das sie keine Lust hat mitzugehen.
Es kann auch bedeuten, das der nächste Einkaufsbummel etwas teuer wird.

Wenn sie sagt: "Musst Du immer Nachrichten hören?"
heißt das: "Nie kümmerst Du Dich um mich!"

Wenn sie sagt: "Ich bin müde!"
heißt das: "Ich hab keine Lust auf Sex!"

Wenn sie sagt: "Ich hab Kopfschmerzen!"
heißt das: "Ich hab Lust auf Sex aber nicht mir Dir!"

Wenn sie sagt: "Lass uns früh ins Bett gehen!"
heißt das: "Ich will Dich verführen!"

"Nein" heißt "Ja"

"Ja" heißt "Nein"

"Nein" heißt "Nein"

"Ja" heißt "Ja"

"Nein" heißt "Vielleicht"

"Ja" heißt "Vielleicht"

Wenn ER sagt

Wenn er sagt: "Du musst mir heute früh ein bisschen helfen!"
heißt das: "Es kann sein, das Du heute zu nichts anderem kommst!"

Wenn er sagt: "Du hast heute Nacht aber gut geschlafen!"
heißt das: "Durch Dein Geschnarche habe ich kein Auge zugekriegt!"

Wenn er sagt: "Ich esse Dein Hefekuchen immer wieder gerne!"
heißt das: "Kannst Du eigentlich nichts anderes backen?"

Wenn er sagt: "Deine neuen Schuhe sind bestimmt sehr bequem!"
heißt das: "Kannst Du Dir nicht mal was modernes kaufen?"

Wenn er sagt: "Dein Fahrstil ist deutlich besser geworden!"
heißt das: "Da kannst Du mal sehen, was Du alles von mir lernen kannst?"

Wenn er sagt: "Du bist ein patenter Kerl!"
heißt das: "Ich bin froh, dass Du mir den Alltagskram vom Halse hältst!"

Wenn er sagt: "Ja ja, ich liebe Dich," geht der Satz weiter:
"... und nun lass mich endlich in Ruhe!"
 
Zwei Kerzen für das Brautpaar
Name + Name
Datum der Hochzeit
Ich wende mich an das Brautpaar heute,
an die zwei verliebten Leute,
und will einen Rat Euch geben,
wie das nun einmal so ist im Leben.

Habt Ihr im Leben einmal Streit,
so haltet diese zwei Kerzen bereit,
denn sie können Euch wieder die Liebe geben,
wie das nun einmal so ist im Leben.

Wer von Euch einen Streit entfacht,
den anderen einmal traurig macht,
der zünd die erste Kerze an,
denn sie sagt verzeih und warte dann.

Die Flamme soll brennen wie ein Fanal,
soll rufen Ich liebe Dich, verdammt noch mal,
und ob Du Frau bist oder Mann,
geh hin und zünd die andere an.

Und wenn dann beide Kerzen brennen,
die Trauer- sich ändern in Freudentränen,
seid Ihr der Liebe wiedergegeben,
wie das nun einmal so ist im Leben.

Ich wünsche Euch Ihr braucht nie die Kerzen verwenden,
und möge nie Eure Liebe enden,
darauf will ich mein Glas erheben,
wie das nun einmal so ist im Leben.
 
Lebenslänglich für Didi
LINZ - Nach ca. 1 jähriger Untersuchungshaft fand der gegen den in "junggesellischen Zustand" befindlichen DIDI geführte Zivilprozess ein jähes Ende. DIDI wurde heute in LINZ zu lebenslänglichem Gewahrsam verurteilt.
Der GUDRUN gelang es vor zahlreichen Zeugen, den DIDI zu einem Geständnis zu bewegen und ihn offiziell auf Lebenszeit festzunageln. Heute wurde das Urteil verkündet. Um eine Flucht zu verhindern wurde DIDI sofort nach der Urteilsverkündung der Ring angelegt. Die im Saal Anwesenden stimmten dem Urteil zu und manche vergossen vor Erleichterung sogar Freudentränen. Zahlreiche Schaulustige und Fotografen waren anwesend als der Verurteilte am Arm hinausgeführt wurde.
Zu erwähnen sei noch, dass der Schwester von GUDRUN ein gewisses Mitverschulden zugesprochen wurde, da sie das Vorgehen des DIDI nicht verhindert, sondern noch unterstützt hat. Ein Gesuch auf  vorzeitige Entlassung aus der Haft wird schon im Voraus nicht anerkannt.

Das Urteil ist am (Datum der Hochzeit) 
gez. Richterin (Name der Mutter oder des VAters)
Familiengericht (Ort)
 

Wetterbericht

 

Folgt der Mann hübsch seiner Frau

ist der Himmel klar und blau.

 

Wird er täglich nur bereiter -nachzugeben

bleibts auch heiter.

 

Oh, dass es ewig noch so bliebe,

denn sonst wird der Himmel trübe.

 

Wenn er einmal alleine schwelgt,

wird der Himmel leicht bewölkt.

 

Wird der Mann nun gar verlegen,

widerspricht er, dann folgt Regen.

 

Des Weibchens Fehler muss er sein blind,

denn sonst gibt`s Wind.

 

Und wenn er gar widerspricht ihrem Plan,

folgt ein Orkan.

 

Zeigt er darauf kein reuendes Gefühl,

wird sie kühl.

 

Ist ihm etwas zu hoch des friedens Preis,

so folgt Schnee und Eis.

 

Ehrt die Frauen darum wie Götter,

und ihr habt stets schönes Wetter.

 

Der Test - Sind Sie reif für die Ehe?
Ein Psychotest für angehende Ehepaare und solche, die es werden wollen. Bitte beantworten Sie die Fragen, nach dem Sie sie durchgelesen haben. Wählen Sie immer nur die Antwort, die Ihrer Meinung am meisten entspricht.

1. Was assoziieren Sie mit dem Wort EHE?
a) je EHEr, desto besser
b) Errare Humanum Est
c) Was ist Ehe? Und was heißt "assoziieren"?

2. Welche Erwartungen setzen Sie in ihren Partner?
a) pflegeleicht, umtauschbar, stubenrein
b) jung, dynamisch, erfolgreich
c) weich, warm, kuschelig

3. Wählen Sie den Beruf des Traumpartners aus:
a) Müllwerker/in
b) Trickdieb/in
c) Papst/Päpstin
d) Handy-Telefonist/in

4. Unter welchem Sternzeichen sollte Ihr Partner auf keinen Fall geboren sein?
a) Skorpion
b) Waage
c) Stinker

5. Nach welchen Gesichtspunkten haben Sie Ihre Gästeliste für die Hochzeit aufgestellt?
a) Einkommen (entspricht dem Geschenkwert)
b) Sex-Appeal
c) Sommersprossen

6. Welche Persönlichkeiten hätten Sie gern zu Ihrer Hochzeit eingeladen?
a) Albert Einstein
b) Claudia Schiffer
c) Michael Schumacher
d) Michael Jackson

7. Wie reagieren Sie auf Geschenke, die Ihnen überhaupt nicht gefallen?
a) Keep smiling
b) Umtauschen
c) Zurückschenken
d) Umweltgerecht entsorgen

8. Wie gedenken Sie, die Hochzeitsnacht zu verbringen?
a) getrennt
b) liegend
c) stockbesoffen

9. Worauf wollen Sie dabei am wenigsten verzichten?
a) Sellerie, heißen Kaffee, Doppelherz
b) Lockenwickler, Zahnbürste, Gurkenmaske
c) Mama, Papa, Ex

10. Wer bezahlt die Schulden?
a) Die anonymen Alkoholiker
b) Das Heiratsinstitut
c) Das Sozialamt
 
 
 
 
 
Testauflösung siehe auf einer der letzten Seiten!!!!!
 
Testauflösung: „Sind sie reif für die Ehe?“
 
A
B
C
D
1.
4
0
1
 
2.
4
2
3
 
3.
0
0
0
2
4.
6
5
0
 
5.
0
5
0
 
6.
6
5
1
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7.
5
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3
 
9.
2
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1
 
10.
0
5
0
 
15 - 23 Punkte
Typ A
Sie gehören zu Typ A. Sie wollen sofort heiraten und zwar einen supereichen Erdölscheich. Sternzeichen Waage, gebildet wie Albert Einstein, mit einer Figur wie Claudia Schiffer und einer Stimme wie Michael Jackson. Sie haben ein Doppelherz und vergessen die Zahnbürste, wenn Mama und Papa weg sind.

4 - 14 Punkte
Typ B
Sie gehören zu Typ B. Sie sollten einen Assoziationskurs besuchen. Ihr Partner ist warm, Müllwerker und deshalb ein Stinktier. Kein Wunder, dass Sie glauben, das man vom Heiraten irre wird. Aber denken sie nicht, dass Ihre Schulden von den anonymen Alkoholikern bezahlt wird, weil Sie stockbesoffen sind.

0 - 3 Punkte
Typ C
Sie gehören zu Typ C! Sie verwchseln Audienz und Impotenz, denn eigentlich halten sie sich für den Papst. Eine Heirat kommt für Sie aus gewissen Gründen nicht Frage. Dafür gibt es Punktabzug. Vergessen Sie nicht, zum Schluß die Lockenwickler abzugeben.
 
Männer sind wie Sahne: Sie machen dick, und wenn du sie stehen läßt werden sie sauer!
 
Männer sind wie Handschellen, immer gleich eingeschnappt.
 
Irrtum sprach der Igel und stieg von der Scheuerbürste.
 
Männer sind wie Autoreifen:
Immer aufgeblasen, ohne Profil und stets bereit einen zu überfahren.
 
Männer sind wie Jeans: Blau und steif.
 
Leg dich hin, ich glaube ich liebe dich!
 
Lieber `ne Biene im Bett, als eine Mücke im Schlafzimmer.
 
Lache und die Welt wird mit dir lachen.
Schnarche und du schläfst alleine.
Die frühe Kindheit des Bräutigams Didi:
(Ein weißes Tuch dient als Vorhang. Es wird von zwei Personen rechts und links gehalten. Bräutigam steht dicht vor der Braut. Er steckt den Kopf (Kopf des Babys) durch eine entsprechende Öffnung im Tuch, darunter streckt die Braut ihre Arme (Arme des Babys) durch zwei Öffnungen hinaus, darunter streckt der Bräutigam seine Arme (Füße des Babys) durch zwei weitere Öffnungen hinaus. Nun wird das Baby eingekleidet, Mütze, Lätzchen, Babyanzug, Schuhe etc.)
Meine sehr verehrten Hochzeitsgäste, wir möchten Ihnen nun die ersten Lebensjahre von Didi vor Augen führen. Dazu darf ich das Brautpaar auf die Tanzfläche bitten. (Assistenten gestalten die beiden, wie oben beschrieben, am besten dreht man vor Beginn alles, daß die Gäste wissen wie es hinter dem Vorhang aussieht)
Liebes Brautpaar gebt uns alle einen Blick zurück,
auf die Kindheit des Bräutigams mit viel Glück.
Flasche (Milchflasche wird dem Baby in die Hand gegeben und trinkt davon)
Im zarten Alter von einem Jahr,
ein ganz normales Kind der Didi war.
Als Säugling war er noch sehr brav und lasch,
trank deshalb Milch aus seiner Babyflasche.
Brei (Dem Baby wird Brei gereicht zum verspeisen)
Mit zwei Jahren, erwähnt noch sei,
kämpft er tapfer mit seinem Brei.
Auch wenn der Mund war schwer zu finden,
tat er sich doch stets überwinden,
um abends, mittags und am Morgen,
für reichlich Nachschub zu sorgen.
Das war damals so die Zeit,
als anfing die Gefräßigkeit.
Der Brei hatte, so wie es ihm schien,
viel zu wenig Kalorien.
Wurst (Dem Baby wird eine Handwurst gereicht zum verspeisen)
Drum stellt er gar nicht dumm,
die Nahrung damals gänzlich um.
Seit dieser Zeit im dritten Jahr,
er wie verändert war.
Die Handwurst schmeckte ihm viel besser,
da wurde er zu richtigen Fresser.
Bier (Dem Baby wird ein Glas Bier gereicht zum trinken)gefüllt mit apfelsaft!!!!!!
Noch schlimmer kam es als er war vier,
da griff er schon zum edlen Bier.
Davon bekam er bis heute nicht genug,
leert jedes Glas auf einen Zug.
 
 
Zigarre (Dem Baby wird eine Zigarre und ein Feuerzeug gereicht)
So lebte er in Saus und Braus,
ließ auch gar kein Laster aus.
Mit fünf dann entdeckte er auch,
seinen Hang zu Tabakrauch.
Da stieg er sofort ganz groß ein,
Zigarren mußten es schon sein.
Auf der Zunge brennt´s, im Gaumen sticht´s,
aber man gönnt sich ja sonst nichts.
Liebe Leute das waren,
die Laster von Didi bis zu seinen fünf Jahren,
was er mit sechs dann tat, wollen wir uns schenken,
das könnt ihr Euch ja sicher denken.
Das war eine wilde Zeit,
doch das würde führen jetzt zu weit.
 
 


Ehe - Alphabeth
A = Anmache: Damit hat das ganze Elend angefangen
B = Büstenhalter: Eine Einrichtung, die oft mehr verspricht, als sie hält
      Bundeswehr: Der Ort allen Übels
C = christlich: sind beide nicht
D = Draufgänger: das sollte der Ehemann künftig lieber sein lassen
E = Ehe: Der Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie mans alleine gewesen ist.
      Ehefrau: Die Steuer, die man für den Luxus bezahlen muss, Kinder zu haben.
      Ehemann: Ein Mann, der jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat
      Ehering: Eine Tapferkeitsauszeichnung, die man am Finger trägt
F = Flirt: Sich in den Armen zu liegen, ohne dem anderen in die Hände zu fallen
G = G-Punkt: das was Männer immer suchen aber selten finden
H = Hochzeitstag: Der Tag zwischen "dürfen" und "müssen"
J = Jungfräulichkeit: Etwas sehr kostbares, was alle Mädchen verlieren  möchten
K = Kinderwagen: Der Spaß vom letzten Jahr auf Rädern
      Kompliment: Schmeichelhafte Äußerung, unter Eheleuten eher unüblich
      Kuss: Die angenehmste Art, den anderen am Sprechen zu hindern
L = Liebe: Von allen Krankheiten noch die gesündeste
      Liebling: Kosename, der Verwechslungen ausschließt
M = Männer: Die vielleicht schönste Nebensache der Welt
N = Nein: Das ist ein Wort, das für die Ehefrau grundsätzlich nicht gilt
O = Optimist: Ein Junggeselle, der heiratet und glaubt, dann seine Putzfrau entlassen zu können
P = Pessimist: Ein verheirateter Optimist
     Petting: Fingerspitzengefühl
     Platonische Liebe: Vegetarischer Sex
Q = Quasseltante: Ausschließlich die Ehefrau, Männer reden auch, geben es aber nie zu
R = Rauswurf: droht dem Mann nach mehreren durchzechten Nächten
S = Sex: Der größte Spaß, den man haben kann, ohne dabei zu lachen
      Sexbombe: Eine Frau, die beim Duschen keine nassen Füße bekommt
      Sexualkunde: Jener neumodischer Unterricht, bei dem die Lehrer erfahren,
                          was die Schüler schon lange wissen
T = Treue: Mangel an Gelegenheit
      Toleranz: Die Tugend des Mannes, der keine Überzeugungen hat
      Tugenden: Die Laster der Mehrheit
U = Urlaubsflirt: Das Thema haben wir durch
V = Vater: Ein Mann, der etwas geleistet hat, das Hand und Fuß hat
      Verhältnis: Zwei Menschen, die verheiratet sind, aber nicht miteinander
W = wilde Ehe – kein Thema mehr
Z = Zweitehe: Der Triumph der Hoffnung über die Erfahrung
 
Das Alter des Mannes im Vergleich mit einer Eisenbahn
16 bis 30 Jahre wie ein Güterzug - steht alle Augenblicke
31 bis 40 Jahre wie ein Personenzug - verkehrt regelmäßig
41 bis 50 Jahre wie ein Pendelzug - hat bequeme Einfahrt und wird vom Fremdenverkehr bevorzugt.
51 bis 60 Jahre wie ein D-Zug - braucht längere Zeit zum Stehen.
61 bis 70 Jahre wie ein Sonderzug - verkehrt 2 bis 3 mal im Jahr
71 bis 80 Jahre wie ein Dampfzug - verkehrt nur zu besonderen Anlässen und steht nur zum Wasserlassen
 
 
 


Das Schwein
 
Wer fremd geht, ist ein Schwein.
Wer mehrmals fremd geht, ist ein Meerschwein.
Wer viel fremd geht, ist ein Wildschwein.
Wer sich erwischen lässt , ist ein dummes Schwein.
Wer sich nicht erwischen lässt, ist ein Glücksschwein.
Wer nur eine hat, ist ein Sparschwein.
Wer keine hat, ist ein armes Schwein.
Wer immer zu Hause bleibt, ist ein Hausschwein.
Wer darüber spricht, ist ein Dreckschwein.
Wer sich selbst verrät, ist ein blödes Schwein.
Wer nicht fremd geht, ist ein faules Schwein.
Wer unrasiert fremd geht, ist ein Stachelschwein.
Wer an einer fremden Brust lutscht, ist ein Warzenschwein.
Wer fremd geht und dabei Kinder macht, ist ein Zuchtschwein.
Wer nicht mehr kann, ist ein Schlachtschwein.
 
 
 
 


Festordnung
 
1.   Die Feier beginnt, wenn Gudrun und Didi kommen und hört auf, wenn sie pleite sind!
2. Jeder Gast hat persönlich zu erscheinen, weil per Telefon keine Geschenke abgegeben werden können.

3.  Jeder hat in heiterster Stimmung zu erscheinen. Muffige Gesichter, finstere Gedanken, Skatkarten, Strickstrümpfe, Schlüpfer ohne Gummi u. a. sind an der Garderobe abzugeben.

4.  Diejenigen, die hinsichtlich der Hochzeit gefastet haben, sind  verpflichtet, dieses rechtzeitig bekannt zu geben, damit sie Doppelportionen erhalten.

5.  Wer ironische Anspielungen auf die Lebensgestaltung des Herrn Bräutigam zu dessen Junggesellenzeit von sich gibt, wird frühestens zur Silberhochzeit wieder eingeladen.

6.  Das Austauschen der Gebisse vor dem Essen als freundschaftliche Geste wird untersagt!

7.  Man soll sämtliche Getränke feindselig behandeln, indem man sie vollständig vernichtet.

8.  Während der Tafel ist das Rauchen nur den warmen Speisen erlaubt.

9.  Hemmen Sie nicht den Ablauf des Essens durch unnötiges Zögern. Nur blitzschnelles Zugreifen ohne Rücksicht auf Minderheiten sichert Ihnen die besten Stücke. Der Kampf um die letzte Bratenscheibe wird durch Gabelstechen in völliger Dunkelheit entschieden!

10. Wenn der Bräutigam redet, haben alle anderen zu schweigen da er ab morgen sowieso nicht mehr zu sagen hat.
11. Wer betrunken ist, hat lautlos unter den Tisch zu rutschen.

12.  Es ist verboten, die sich unter dem Tisch aufhaltenden Personen als Fußbänke zu benutzen.

13. Sollte jemand mit offenem Mund eingeschlafen sein, so bitten wir, diesen nicht als
     Aschenbecher zu benutzen!

14. Es wird gebeten, Beutestücke vom kalten Büfett als Wegzehrung nicht gerade in die
     wertvolle Hochzeitszeitung einzuwickeln. Auch zum Mund abwischen oder für andere unvorhergesehene Fälle ist sie nicht geeignet.
15. Das Geschirr wurde genau abgezählt. Wer mit einem Teller in einer Entfernung von mehr als zwei Metern vom Tisch angetroffen wird, muss abtrocknen.

16. Sollte plötzlich das Licht ausgehen, so wird gebeten, daran zu denken,
     dass es genauso schnell wieder angehen kann!

17. Dem Brautpaar abgegebene Geschenke dürfen nicht als Souvenir
     mitgenommen werden.
 
18. Da anständige Leute bei Tage nach Hause gehen, ist das Ende der Feier auf morgen früh angesetzt!

19. Wer beim Verlassen der Feier weder wackelt, stolpert, noch einen Schluckauf hat,
     wird als Spielverderber gebrandmarkt und dazu verurteilt, zwei Drittel der entstandenen Gesamtkosten zu berappen!

20. Sollte am Ende der Feier ein ungewolltes Durcheinander entstehen und jemand nimmt eine falsche Frau mit nach Hause, so wird gebeten innerhalb der folgenden Tage dies dem Brautpaar zu melden. Zur Klärung der Eigentumsansprüche ist der Trauschein vorzulegen.

21. Auf dem Heimweg vermeide man allen Streit mit Bäumen, Laternen, Wegweisern usw. und remple diese auch nicht an!
22. Jeder hat seine Adresse auf den Rücken zu befestigen, damit er nötigenfalls sicher nach Hause gebracht
werden kann.
23. Wurden alle Paragraphen richtig befolgt, wird schon heute zur Teilnahme an der im Jahre 2028  stattfindenden Silberhochzeit eingeladen!
 
Hochzeitsfest - Verordnung

§ 1 Wer diese Hochzeit mitmachen will, muß vor allen Dingen anwesend sein!
§ 2 Die Hochzeit beginnt mit dem Abgeben der Geschenke. Danach kann, wer will, wieder gehen.
§ 3 Jeder hat in heiterer Stimmung zu erscheinen. Finster Gedanken, grämliche Mienen, Skatkarten und
Strickstümpfe müssen zu Hause bleiben.
§ 4 Keiner darf mehr essen oder trinken, als er mit Gewalt hinunterbekommen kann.
§ 5 Man soll sämtliche Getränke feindselig behandeln, indem man sie vollständig ausrottet.

§ 6 Um eine gute Verständigung zu sichern, dürfen höchstens fünf Redner zugleich sprechen.
§ 7 Singe, wem Gesang gegeben.- Wer´s nicht kann der sing´halt daneben.
§ 8 Die Benutzung der Kronleuchter als Schaukel, sowie die Verwendung der Läufer und Teppiche als
Ringmatten ist nicht gestattet.
§ 9 Wer ironische Anspielungen auf den Lebenswandel des Herrn Bräutigam zu dessen Jungesellenzeiten von
sich gibt, wird frühestens zur Silberhochzeit wieder eingeladen.
§ 10 Wenn der Bräutigam redet, haben alle anderen zu schweigen da er ab morgen sowieso nicht mehr zu
sagen hat.
§ 11 Wer betrunken ist, hat lautlos unter den Tisch zu rutschen.
§ 12 Es ist verboten, die sich unter den Tischen aufhaltenden Personen als Fußbänke zu benutzen.
§ 13 Das Rauchen während der Tafel ist nur zu den warmen Speisen gestattet.
§ 14 Zu Vermeidung jeglichem Blutvergießens wird gebeten, weder mit dem Messer zu essen, noch sich mit
der Gabel zu kratzen.
§ 15 Der freie Flug von Schlagsahne, Fischgräten, Sektkorken und Zigarettenasche ist nur insoweit zulässig,
daß weder Personen noch Einrichtung der Festräume Schaden nehmen können.
§ 16 Jeder hat seine Adresse auf den Rücken zu befestigen, damit er nötigenfalls sicher nach Hause gebracht
werden kann.
§ 17 Das Fest hört auf wenn keiner mehr da ist und wird spätestens am 02. 06. 2026 fortgesetzt.
 
 
HOCHZEITSWITZE
 
Eine Frau wacht mitten in der Nacht auf und stellt fest, dass ihr Ehemann nicht im Bett ist. Sie zieht sich ihren Morgenmantel an und verlässt das Schlafzimmer.
Er sitzt am Küchentisch vor einer Tasse Kaffee - tief in Gedanken versunken... starrt nur gegen die Wand.
Sie kann beobachten, wie ihm eine Träne aus den Augen rinnt und er einen kräftigen Schluck von seinem Kaffee nimmt.
"Was ist los, Liebling? Warum sitzt du um diese Uhrzeit in der Küche?" fragt sie ihn.
"Erinnerst du dich, als wir vor 20 Jahren unser erstes Date hatten? Du warst gerade erst 16!" fragt er sie.
"Aber ja!" erwidert sie.
"Erinnerst du dich daran, dass uns dein Vater dabei erwischt hat, als wir uns gerade in meinem Auto auf dem Rücksitz geliebt haben?"
"Ja, ich erinnere mich gut, das werde ich nie vergessen."
"Erinnerst du dich auch, als er mir sein Gewehr vor das Gesicht gehalten hat und gesagt hat 'Entweder du heiratest meine Tochter oder du wanderst für die nächsten 20 Jahre in´s Gefängnis!'?"
"Oh ja!" sagt sie.
Er wischt eine weitere Träne von seiner Wange und sagt: "Weißt du.... heute wäre ich entlassen worden!" "


Nach der Hochzeitsfeier begibt sich das junge Paar zum Hotelzimmer. Nervös fummelt der Mann mit dem Schlüssel herum und versucht fünf Minuten lang ihn in das Schlüsselloch zu stecken. Seufzt die junge Frau: "Na, das fängt ja gut an..."


"Du hast vor der Hochzeit versprochen, mir den kleinsten Wunsch von den Augen abzulesen." - "Das stimmt, aber ich habe immer noch nicht herausgefunden, was dein kleinster Wunsch ist."


"Du bist aber auch immer anderer Meinung, Helga!" brummt der Ehemann. "Das ist doch gut so. Sonst hätten wir ja immer beide unrecht."


Obwohl die Ehe nur noch aus Kleinkriegen besteht, fragt der Mann, was sich seine Gattin zum Geburtstag wünscht. "Ich möchte die Scheidung!" faucht sie. "Tut mir leid, so viel Geld wollte ich eigentlich nicht ausgeben!"


Sagt der Vater zu seinem Sohn: "In einer jungen Ehe sind Aufrichtigkeit und Willensstärke die wichtigsten Tugenden." - Was ist Aufrichtigkeit, Papa?" - "Jedes Versprechen, das man seiner Frau gibt, auch einzuhalten." - "Und was ist Willensstärke?" - "Niemals ein Versprechen zu geben."


"Wie geht es denn mit der Ehe?" fragt der Freund den jungen Ehemann. "Ach, nicht so gut", gibt der zu. "Weißt du, meine Frau kann nicht kochen. Aber sie hat auch ihre guten Seiten. Ich muss wenigsten nicht abwaschen."
Das Ehe - Gesetz
 
 
§1    Dieses Gesetz tritt mit dem Ja-Wort in Kraft.
§2   Der Ehemann ist ab dem Zeitpunkt der Eheschließung der Glücklichste seiner Art.
§3   Der Mann hat eine eigene Meinung - die Frau hat RECHT und verwaltet das eheliche Vermögen.
§4   Sollte die Frau einmal nicht Recht haben, tritt automatisch §3 in Kraft.
§5   Das Ehepaar besteht aus zwei Hälften, die Frau ist die bessere.
§6   Der Mann verdient das Geld, die Frau gibt es aus.
§7   Der Ehemann hat sein Einkommen pünktlich zu Hause abzuliefern und sein
       Taschengeld mit kindlicher Freude entgegenzunehmen.
§8   Die Frau ist unter der Haube, der Mann unterm Pantoffel.
§9   Falls der Ehemann an Trotz leiden sollte, oder sonstige bockige Seiten aufzuweisen hat,
       ist ihm der Hausschlüssel zu entziehen und der Pantoffel gefechtsbereit zu zeigen.
§10  Dem Ehemann ist er gestattet, jeden Abend zu Hause zu bleiben.
§11  Wann der Mann fortgeht, bestimmt der Mann, wann er heimkommen soll, bestimmt die Frau.
§12  Die Frau hat den Mund aufzumachen, der Mann hat ihn zu halten.
§13  Meinungen dürfen nur von der Frau ausgesprochen - vom Mann nur gedacht werden.
§14  Der Mann gibt nie zu, dass er auch mal recht hat, sonst ist er gleich unten durch.
§15  Die Gartenarbeit ist Gemeinschaftssache; die Einteilung untersteht der Frau,
       die Durchführung dem Mann.
§16  Der Mann hat zu Essen was auf den Tisch kommt und immer ein freundliches Gesicht zu machen.
§17  Dem Ehemann ist es erlaubt, auch seine Frau von Zeit zu Zeit etwas lieb zu haben.
       Er sollte aber niemals sagen: "Du kannst mich gern haben".
§18  Das gemeinschaftliche Siegel ist der Kuss.
 
Impressum
Erscheinungsweise: Täglich, außer an Tagen, wo [MANN] und [FRAU] keine Hochzeit haben. 
Druck: Wird nicht ausgeübt. 
Verlag: Wer die Zeitung verlegt, bekommt keine Neue. 
Auflage: Es ist von oben nach unten und von links nach recht zu lesen. 
Anzeigen: Wird uns hoffentlich keiner! 
Verantwortung: Übernehmen wir auch nicht! 
Erscheinungsgebiet: Pinneberg und Umgebung. 
Preis: Für das Brautpaar kostenlos, Gäste zahlen das Doppelte. 
Nächste Auflage: 27.01.2025 (in Silber!)
 
Schlusswort
Die Hochzeitsgäste haben wir hier nicht bedacht,
Über die sei jetzt kurzerhand ein Spruch gemacht.

"Glaubt ja nicht, dass das Brautpaar hat nur Lasten.
Ihr seid wahrscheinlich auch nicht die Jugendhaften.
So schließen wir heute diesen Reim.
"Beim nächsten Mal kommt Ihr vielleicht mir rein!?"

Ein jedes Ding sein Ende hat,
so ist es auch mit diesem Blatt.
Wem es gefallen hat, der verwahre es fein,
der andere wickle seine Stullen darin ein.
wer noch ein neues haben will,
der nehme es seinem Nachbarn still.
Und liebe Leute, seid nicht dumm,
nehmt was hier geschrieben steht nicht krumm.

Euch liebe Gäste wollen wir nun bitten,
dass Ihr nicht länger bleibt sitzen.
Sondern erhebt Euch mit viel Schwung,
das hält den Körper fit und jung.

Haltet nun Eure Gläser und Tassen,
damit wir das Brautpaar hochleben lassen.
Auf das Hochzeitspaar nun ein Schluck, nein -

das wäre nicht genug ...
... leert es in einem Zug!
 
Zu guter Letzt
Jetzt sind wir zum Schluss gekommen
vieles habt Ihr nun vernommen,
hier was Zartes, dort was Lautes,
selbst Verfasstes und Geklautes.

Vieles hat sich zugetragen,
vieles wäre noch zu sagen,
so viel Heitres und auch Schönes
manchmal auch was Unangenehmes.

Lassen wir es mit dem Genügen
in ganz riesengroßen Zügen.
Weiter schreitet jetzt das Leben,
mal haut's hin, mal geht's daneben.

aus dem Frauchen wird 'ne Alte,
aus dem Fältchen wird 'ne Falte,
aus dem Bäuchlein wird ein Bauch,
denn das Essen schmeckt ja auch.

Älter wird man und gescheiter
und das Leben geht stets weiter.
So leb' denn wohl, Du junges Paar,
was Ihr erhoffet werde wahr.

Wenn Ihr nur ahnet, wie man geschwitzt,
eh endlich ein Gedanke blitzt.
Drum schränkt das Kritisieren ein,
es könnt ja noch viel schlimmer sein.
 

Das Brautlied

Die Sonne neiget sich,
geht nun zur Ruh,
sie wirft den letzten Blick
dir freundlich zu.
Es ist das letzte Mal
dass dich der Sonnenstrahl
in deinem Kämmerlein
als Braut erschaut.
 
Vertrau auf den lieben Gott,
und habe Mut,
er hilft die in Angst und Not,
ist ja so gut.
Wünscht dir Himmelsbraut
ein wahres Glück, ja Glück,
weil tief ins Herz die schaut,
ihr milder Blick.

Die Sternlein ohne Zahl,
in ihrer Pracht,
wünschen dir tausend Mal,
eine gute Nacht.
Hast du geprüft dein Herz,
treibst du damit nicht Scherz,
es ist die letzte Nacht,
junge Braut gib Acht.
 
(via zenearuhaz.t-online.hu)